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Gottes Segen in die Welt tragen – Orte der Hoffnung

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Kleine Chronologie von Emmaus/Latrun

165 v. Chr.Judas Makkabäus schlägt in der ebene von Emmaus das Heer der Syrer; danach
kann er den durch Heiden verunreinigten Tempel in Jerusalem neu weihen.
30 n. Chr.Zwei Jünger wandern von Jerusalem in ihren Heimatort Emmaus. Auf dem Weg begegnet ihnen der Auferstandene und sie erkennen ihn beim Brotbrechen.
70/135Die Juden wehren sich vergebens gegen die Willkürherrschaft der Römer. Sie werden aus Jerusalem verbannt, Emmaus wird geschleift.
614Die Perser fallen in Palästina ein und zerstören Emmaus. Der in der byzantinischen Zeit unter dem Namen Nikopolis wieder aufgebaute Ort wird erneut Ruine.
1100Die Kreuzfahrer errichten in Emmaus eine Kirche und eine Festung, doch Richard Löwenherz muss vor Saladin weichen. Die Burg wird geschleift und zerstört; Teile davon werden zu dem arabischen Dorf Amwas.
1947Latrun wird wieder Festung. Die Einwohner verlassen das Dorf; die Jordanische Legion hält Einzug.
1948Sechshundert Israelis lassen während des Unabhängigkeitskrieges im vergeblichen Kampf um Latrun ihr Leben. Erst 1967 ziehen die Jordanier ab.
1972In den alten Ruinen wird „Newe Shalom“, die „Oase des Friedens“ gegründet.
1973Die ersten Jesus-Brüder ziehen mit Erlaubnis des Abtes der Trappisten von Latrun ein. Der Streifen oberhalb des Klostergeländes verwandelt sich in einen blühenden Garten. In einer Region des Kampfes, die nur selten Ruhe erlebt hat, ist ein Ort entstanden, der einlädt zu Einkehr und Stille, Begegnung und Versöhnung. Aus den Jugendfreizeiten in Zusammenarbeit mit den palästinensischen Gemeinden der Evangelisch-Lutherischen Kirche Jordaniens gehen mehrere Pastoren dieser Kirche hervor. Die Intifada und die Abriegelung der West-Bank machen diese Kontakte allerdings immer schwieriger.
1994-1997Archäologische Ausgrabungen in Emmaus mit einem internationalen Team, gestaltet als gemeinsamer „Emmaus-Weg“ von Veranstaltern und Teilnehmern.